Europa-Kompetenzen stärken!

EU-Politik und europäische Integrationsprozesse werden nicht abstrakt und elitenzentriert „von oben“ behandelt, sondern den Schüler_innen wird aus einer multinationalen/-ethnischen bürgerzentrierten Perspektive „von unten“ europäische Politik näher gebracht. Auf diese Weise sollen sie zu einer aktiven Identifikation mit einer „Europäischen Citizenship“ befähigt werden.

Mit "CEuSmachtSchule" sollen Europa-Kompetenzen gefördert werden, die dazu befähigen, Bezüge zur Europäischen Union im eigenen Alltag zu erkennen, komplexere Zusammenhänge der europäischen Integration zu verstehen, Respekt vor und Interesse an der Vielfalt der Gesellschaften, Menschen, Sprachen und Kulturen in Europa zu wecken und auszubauen. Mit "CEuSmachtSchule" stellen wir ein fächerübergreifendes Lehrmodul vor, das innovative, zielgruppenspezifische, interkulturelle, interaktive und interdisziplinäre Methoden vereint und zur Anwendung bringt.

Fächerübergreifend und zielgruppenspezifisch!

Die modularisierte Aufbereitung der Lehrmaterialien ist grundsätzlich prozesshaft angelegt, selektiv zu nutzen, ständig erweiterungsfähig und fördert somit den Austausch innovativer und vorbildlicher Verfahren und Methoden. Die Unterrichtsmaterialen können – über die gängigen Fächer Geschichte und Politik hinaus - auch im Unterricht in eher naturwissenschaftlichen, technischen und musischen Fächern eingesetzt werden.  

Die Lehrmaterialien berücksichtigen vor allem auch die Diversität von Schülerinnen und Schülern, d.h. die unterschiedlichen Lebenslagen der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergund, mit besonderen beruflichen Anforderungen, zum Ausgleich sozialer Schieflagen.

Die didaktische Aufbereitung der Thematik „Europa“ orientiert sich verstärkt an diesen Zielgruppen und deren Erfahrungshorizonten, einschließlich der Verwendung von Rollen- und Simulationsspielen (in Anlehnung an Euro-Sim, CAP-EU-Trainern in der Schule, etc.).

Bildungshürden begegnen!

Durch die Konzeptualisierung und Qualitätssicherung der vierstufig angelegten Module wird eine qualitative Steigerung und Verknüpfung der Lehre an Hochschule und Schule angestrebt. Durch die enge Kooperation zwischen Bremer Schulen und dem CEuS der Universität Bremen ist die Qualitätssicherung an der Schnittstelle Schule/Studium und Schule/berufliche Bildung ebenso gewährleistet wie die Verbesserung der Qualität in Lehrinstitutionen generell.

Schließlich sollen durch die enge Kooperation zwischen Lehrenden, Studierenden und Schüler_innen Bildungshürden zwischen Allgemeinbildenden Schulen und Hochschulen abgebaut und somit vermehrt Schüler_innen (aus bildungsfernen Elternhäusern) für ein Hochschulstudium motiviert weren.